Allianz | Allianz Risk Barometer 2023 (2024)

  • Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) veröffentlicht zum 12.Mal die jährliche Umfrage zu den wichtigsten Geschäftsrisiken weltweit, an der mehr als 2.700 Befragte weltweit teilnahmen.
  • Naturkatastrophen und Klimawandel fallen in der Rangliste zurück, da sich Unternehmen aktuell mehr wegen der hohen Inflation, einer möglichen Rezession und der Energiekrise sorgen.
  • Pandemie nicht länger unter den Top-10-Risiken
  • Deutschland: Ähnlich wie weltweit sind Betriebsunterbrechung, Cybervorfälle und Energiekrise auf den Spitzenplätzen des Risiko-Rankings

Allianz Risk Barometer 2023 [EN]

Allianz Risk Barometer 2023 Executive Summary [EN]

Allianz Risk Barometer 2023 results APPENDIX [EN]

Allianz Risk Barometer | AGCS

Das Allianz Risk Barometer 2023 steht im Zeichen von Kontinuität und Veränderung: Cybervorfälle und Betriebsunterbrechungen gelten im zweiten Jahr in Folge als die größten Geschäftsrisiken weltweit (beide mit 34% der Antworten). Ihnen folgen auf Platz 3 Makroökonomische Entwicklungen wie Inflation und eine drohende Rezession (Platz 10 im Vorjahr) sowie die Energiekrise als Neuzugang auf Platz 4 als die bedeutendsten Aufsteiger in der diesjährigen Liste der globalen Unternehmensrisiken, die der Allianz Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty jährlich veröffentlicht.

Mit Blick auf Deutschland dominieren dieselben Risiken wie weltweite, teilweise in veränderter Reihenfolge: Hier stehen Betriebsunterbrechung, Cybervorfälle, und die Energiekrise auf den drei Spitzenplätzen. Die Pandemie (von Platz 4 auf 13) scheint durch die Verfügbarkeit von Impfstoffen und dem Wegfall der Covid-Beschränkungen überwunden und zählt nicht mehr zu den Top Ten-Gefahren weltweit oder in Deutschland.

Sowohl Naturkatastrophen (von Platz 3 auf 6) als auch die Risiken des Klimawandels (von Platz 6 auf 7) sind in der Rangliste zurückgefallen. Politische Risiken und Gewalt hat es auf Platz 10 geschafft, während der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften auf Platz 8 aufsteigt.

Änderungen in der Gesetzgebung und Regulierung bleibt ein relevantes Risiko auf Platz 5, Feuer/Explosion hingegen fällt um zwei Positionen zurück auf Platz 9.

Externes Video

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Joachim Müller, CEO von AGCS, kommentiert die Ergebnisse: „Das zweite Jahr in Folge zeigt das Allianz Risk Barometer, dass sich die Unternehmen derzeit am stärksten durch Cybervorfälle und Betriebsunterbrechungen gefährdet sehen. Gleichzeitig bewerten sie die hohe Inflation, eine drohende Rezession und die Energiekrise als eine unmittelbare Bedrohung für ihr Geschäft. Die Unternehmen – vor allem in Europa und den USA – machen sich Sorgen über die anhaltende ‚Permakrise‘, die aus den Nachwehen der Pandemie und den wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine resultiert. Die aktuelle Lage ist ein Stresstest für jedes Unternehmen.“

Müller weiter: „Die positive Nachricht ist, dass wir als Versicherer bei vielen unserer Kunden kontinuierliche Verbesserungen in Sachen Resilienz und Risikomanagement feststellen. Viele Unternehmen haben ihre Lieferketten robuster gemacht, sind besser gewappnet gegen Unterbrechungen ihres Geschäftsbetriebs und haben ihre Cyberkontrollen ausgebaut. Widerstandsfähiger zu werden und Risiken besser zu managen, war für viele Unternehmen eine zentrale Aufgabe in den vergangenen Jahren.“

Im Jahr 2023 sind die vier größten Risiken desAllianz Risk Barometersüber alle Unternehmensgrößen hinweg – große, mittlere und kleine Unternehmen – sowie in den europäischen Kernländern und in den USA (mit Ausnahme der Energiekrise) weitgehend dieselben. Die Risikoprioritäten für Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum und in afrikanischen Ländern weichen etwas ab, was die unterschiedliche Betroffenheit des anhaltenden Krieges in der Ukraine und seiner wirtschaftlichen und politischen Folgen widerspiegelt.

Digitale und disruptive Gefahren

Cyber-Vorfälle, wie IT-Ausfälle, Ransomware-Angriffe oder Datenschutzverletzungen, werden –global betrachtet – im zweiten Jahr in Folge als wichtigstes Risiko eingestuft. Nach Einschätzung des Allianz Cyber Center of Competence wird die Häufigkeit erpresserischer Ransomware-Angriffe 2023 deutlich erhöht bleiben, während die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne mit 4,35 Mio. US-Dollar so hoch sind wie nie zuvor und in diesem Jahr die 5-Mio-Schwelle überschreiten könnten. Der Konflikt in der Ukraine und weitere geopolitische Spannungen erhöhen das Risiko eines groß angelegten Cyberangriffs durch staatlich geförderte Akteure. Hinzu kommt ein zunehmender Mangel an Fachkräften für Cybersicherheit, der die Verbesserung der Sicherheit vor zusätzliche Herausforderungen stellt.

„Für viele Unternehmen ist die Bedrohung durch Cyberangriffe nach wie vor größer als je zuvor, und die Schadenfälle in der Cyberversicherung bleiben auf einem hohen Niveau. Große Unternehmen sind mittlerweile daran gewöhnt zur Zielscheibe werden und diejenigen, die über ein angemessenes Niveau an Cybersicherheit verfügen, können die meisten Angriffe abwehren. Zunehmend sind aber auch kleine und mittlere Unternehmen betroffen. Diese neigen dazu, ihre Gefährdung zu unterschätzen, und sollten kontinuierlich in die Stärkung ihrer Cyberabwehr investieren“, betont Shanil Williams, AGCS-Vorstandsmitglied und Chief Underwriting Officer Corporate.Für Unternehmen in vielen Ländern wird 2023 wahrscheinlich ein weiteres Jahr mit erhöhten Risiken für Betriebsunterbrechungen (BU) sein, da viele Geschäftsmodelle anfällig für plötzliche Veränderungen sind, die sich wiederum auf Einnahmen und Gewinne auswirken.

Die Bandbreite der Störungsquellen ist groß. Cyberangriffe sind die von den Unternehmen am meisten gefürchtete Ursache für BU (45 % der Antworten), gefolgt von der Energiekrise (35 %) und Naturkatastrophen (31 %). Die explodierenden Energiekosten haben vor allem energieintensive Branchen gezwungen, Energie effizienter zu nutzen, ihre Produktion an alternative Standorte zu verlagern oder sogar vorübergehende Stilllegungen in Betracht zu ziehen. Die daraus resultierenden Engpässe drohen zu Versorgungsunterbrechungen in einer Reihe kritischer Branchen in Europa zu führen, etwa in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft, Chemie, Pharmazie, Bauwesen und verarbeitendes Gewerbe. Eine globale Rezession ist ein weiteres Störszenario im Jahr 2023, da durch die wachsende Zahl von Betriebsinsolvenzen Lieferantenausfälle drohen. Allianz Trade erwartet, dass Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2023 um 19% ansteigen.

Makroökonomisches Unbehagen

Makroökonomische Entwicklungen wie Inflation oder die Volatilität der Wirtschafts- und Finanzmärkte rangieren 2023 als drittwichtigstes Risiko für Unternehmen weltweit (25 % der Antworten), gegenüber Platz 10 im Jahr 2022. Es ist das erste Mal seit einem Jahrzehnt, dass es dieses Risiko in die Top 3 aufgestiegen ist. Alle drei großen Wirtschaftsräume – die Vereinigten Staaten (USA), China und Europa – befinden sich gleichzeitig in einer wirtschaftlichen Krise, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, so das Team von Allianz Research, das für 2023 eine Rezession in Europa und den USA prognostiziert. Die Inflation ist besonders besorgniserregend, da sie die Preisstruktur und die Margen vieler Unternehmen „auffrisst“. Wie der Realwirtschaft steht auch den Finanzmärkten ein schwieriges Jahr bevor, da die Zentralbanken überschüssige Liquidität abziehen und die Handelsvolumina selbst in historisch liquiden Märkten zurückgehen.

„2023 wird ein herausforderndes Jahr werden; rein wirtschaftlich gesehen dürfte es für viele Haushalte und Unternehmen buchstäblich ein Jahr zum Vergessen werden. Dennoch gibt es keinen Grund zu verzweifeln“, sagt Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Allianz. „Zum einen hilft die Zinswende, wovon nicht zuletzt Millionen von Sparern profitieren. Auch die mittelfristigen Aussichten sind trotz – oder gerade wegen – der Energiekrise deutlich besser. Die Folgen, die über die erwartete Rezession im Jahr 2023 hinausgehen, zeichnen sich bereits ab: ein forcierter Umbau der Wirtschaft in Richtung Dekarbonisierung sowie ein erhöhtes Risikobewusstsein in allen Teilen der Gesellschaft, das die soziale und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärkt.“

Risikoaufsteiger und -absteiger

Die Energiekrise ist das besorgniserregendste Risiko, das im Allianz Risk Barometer neu bzw. auf Platz 4 (22%) erscheint. Einige Industriezweige, wie die Chemie-, Düngemittel-, Glas- und Aluminiumherstellung, können von einer einzigen Energiequelle abhängig sein – im Falle vieler europäischer Länder von russischem Gas – und sind daher anfällig für Störungen der Energieversorgung oder Preissteigerungen. Wenn solche Basisindustrien Probleme haben, können sich die Auswirkungen in anderen Sektoren weiter unten in der Wertschöpfungskette bemerkbar machen. Laut Allianz Trade stellt die Energiekrise den größten Rentabilitätsschock für europäische Unternehmen dar. Hohe Energiepreise würden die Gewinne der meisten Industrieunternehmen zunichtemachen, da die Preissetzungsmacht angesichts der nachlassenden Nachfrage schwindet.

Naturkatastrophen (19 %) und der Klimawandel (17 %) bereiten den Unternehmen nach wie vor große Sorgen, auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr in der Rangliste zurückfallen. In einem Jahr, in dem Hurrikan Ian, Hitzerekorde, Dürren und andere Naturkatastrophen bzw. Wetterextreme versicherte Schäden in Höhe von mehr als 100 Mrd. USD ( Swiss Re) verursachten, rangieren sie immer noch unter den sieben größten globalen Geschäftsrisiken.

Das Allianz Risk Barometer ist ein jährlich veröffentlichtes Ranking der größten Unternehmensrisiken, das vom Unternehmensversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) gemeinsam mit anderen Allianz Gesellschaften erstellt wird. In diesem Jahr berücksichtigt es die Meinung von 2.712 Risikomanagement-Experten in 94 Ländern und Territorien, darunter CEOs, Risikomanager, Makler und Versicherungsexperten. Die Umfrage erscheint bereits zum 12. Mal.

Hier finden Sie alle Materialien und Grafiken:

Die globale Rangliste sowie zahlreiche Länderrankings sind hier zusammengestellt.

Die vollständige Studie und zahlreiche weitere Informationen finden Sie hier.

ÜberAllianz Global Corporate & Specialty

Die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) ist einweltweit führender Anbieter vonIndustrieversicherungenund einewichtige Geschäftseinheit der Allianz Gruppe. Wir bieten – über zehn speziellen Versicherungssparten –Risikoberatung,Schaden- und Unfallversicherungundalternativen Risikotransferfür ein breites Spektrum von Firmen-, Industrie und Spezialrisiken.

Unsere Kunden sind so vielfältig wie die Wirtschaft. Sie reichen von den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt über kleine Firmen bis hin zu Privatpersonen. Darunter sind führende Konsumgütermarken, Technologieunternehmen und die globale Luft- und Schifffahrtsindustrie ebenso wie Satellitenbetreiber oder Hollywood-Filmproduktionen. In einem dynamischen, multinationalen Geschäftsumfeld suchen sie bei der AGCS nach intelligenten Antworten für ihre größten und komplexesten Risiken und vertrauen auf unsere hervorragende Leistung imSchadensfall.

Weltweit beschäftigt die AGCS rund 4.400 Mitarbeiter an eigenen Standorten in31 Ländernund ist über das Netzwerk der Allianz Gruppe oder von Partnern in über 200 Ländern und Gebieten vor Ort. Als eine der größten Schaden- und Unfallversicherungseinheiten der Allianz Gruppe verfügen wir über starke und stabileFinanzratings. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die AGCS weltweit Bruttoprämien in Höhe von insgesamt 9,3 Milliarden Euro.

Über die Allianz

Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut mehr als 122 Millionen* Privat- und Unternehmenskunden in mehr als 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 683 Milliarden Euro**. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors etwa 1,6 Billionen Euro** für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index. 2022 erwirtschafteten über 159.000 Mitarbeiter für den Konzern einen Umsatz von 152,7 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 14,2 Milliarden Euro.

*Einschließlich nicht konsolidierter Einheiten mit Allianz Kunden.
**Stand: 31. Dezember 2022

Pressekontakt

Heidi Polke
Allianz Global Corporate & Specialty

+49 89 3800 14303

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Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

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Allianz | Allianz Risk Barometer 2023 (2024)

FAQs

Does cyber rank as number one risk for businesses in 2023 Allianz risk Barometer? ›

The most important global business risks for 2023 according to the Allianz Risk Barometer are: Cyber incidents — the biggest company concerns for the second year in succession. Business interruption. Macroeconomic developments such as inflation and monetary policies.

What are the biggest business risks in 2023? ›

Cybersecurity, IT governance, and data security will be the number one risk in 2023. Ransomware has been a significant threat in 2022, but the nature of cyberattacks is changing. Relatively new hackers now take advantage of sophisticated ransomware as an opportunity.

What is the Global Business Risk Index? ›

The Global Business Risk Index gathers critical risk data from your organization and uses it to provide a holistic picture of the current and future liabilities affecting your industry. Reviewing this data allows you to adjust course now and plan for what's to come.

What are the top cybersecurity risks for 2023? ›

Ransomware and cyber extortion will remain among the top cyber threats in 2023. As cybercriminals' tactics continue to evolve, they will increasingly favor exfiltrating data over encrypting it for cyber extortion.

Is cyber risk insurance worth IT? ›

You should have cybersecurity insurance if you handle customer data or store information about your business online. Cybersecurity insurance can cover the cost of notifying your customers about a breach, legal defense and more. Data breach insurance and cyber liability insurance are types of cybersecurity insurance.

Should I be worried about a recession in 2023? ›

1. A recession is becoming more likely, but the future is still uncertain. According to Treasury Secretary Janet Yellen, a recession in 2023 is unlikely. As she said in a recent appearance on ABC's Good Morning America, "You don't have a recession when you have 500,000 jobs and the lowest unemployment rate in 50 years. ...

Is 2023 a good year for business? ›

Despite some recent gloomy headlines from Silicon Valley and Wall Street and some painful downturns in the stock market, there are strong signs that 2023 might be an even better year for entrepreneurs to start a business — especially in the online small business space.

How bad will the recession be in 2023? ›

Many economists believe the strategy will trigger a recession this year. But the NABE forecasters expect the economy to grow 0.8% in 2023 – based on the change in average GDP over the four quarters compared with 2022.

Which are the four 4 identified risks in international business? ›

These risks can hinder international business development, but there are tools available to limit the effects of these risks on business.
  • Foreign exchange risk. ...
  • Credit risk. ...
  • Intellectual property risk. ...
  • Shipping risks. ...
  • Ethics risks.

What is the highest risk index? ›

Global disaster risk index 2022, by select country

Philippines is the country with the highest natural disaster risk. According to a 2022 study, it was given the disaster risk index (WRI) of 46.82.

Which country is low risk business? ›

The United States, Canada and Australia remain low risk.

What are the risk in 2023? ›

According to the World Economic Forum's Global Risks Report 2023, the world's top current risks are energy, food, inflation and the overall cost of living crisis. Over the next two years, the cost-of-living crisis remains the number one threat, followed by natural disasters and trade and technology wars.

What are cybersecurity predictions for a turbulent 2023? ›

Ransomware and cyber extortion will remain among the top cyber threats in 2023. As cybercriminals' tactics continue to evolve, they will increasingly favour exfiltrating data over encrypting it for cyber extortion.

Are cyber attacks on the rise 2023? ›

Cyber-crime is growing exponentially. According to Cybersecurity Ventures, the cost of cybercrime is predicted to hit $8 trillion in 2023 and will grow to $10.5 trillion by 2025.

Should I get cyber insurance yes or no? ›

Yes! Any business that stores sensitive data—whether on a network or in the cloud—should have a cyber insurance policy.

What to look for when buying cyber insurance? ›

Top 10 Things to Consider When Buying Cyber Insurance
  • Identify Your Unique Risks. ...
  • Understand Your Existing Coverage. ...
  • Secure Appropriate Limits and Sublimits. ...
  • Beware of Exclusions. ...
  • Get Retroactive Coverage. ...
  • Consider Coverage for Acts and Omissions by Third Parties. ...
  • Evaluate Coverage for Data Restoration Costs.
Mar 17, 2020

Why is it difficult to get cyber insurance? ›

Organizations are facing increased scrutiny by cyber insurers during the underwriting process,” Norris said. “Companies that do not have basic cyber hygiene controls — things like multi-factor authentication, automatic software updates, and regular employee training — will face declinations by cyber insurers.”

What is the best investment for 2023 recession? ›

The best recession stocks include consumer staples, utilities and healthcare companies, all of which produce goods and services that consumers can't do without, no matter how bad the economy gets.

How bad will the 2024 recession be? ›

By February 2024, it is projected that there is probability of 54.49 percent that the United States will fall into another economic recession. This is a decrease from the projection of the preceding month where the probability peaked at 57.13 percent.

What will 2023 look like financially? ›

In 2023, economic activity is projected to stagnate, with rising unemployment and falling inflation. Interest rates are projected to remain high initially and then gradually decrease in the next few years as inflation continues to slow.

Will 2023 be a good year financially? ›

In an environment of slow growth, lower inflation and new monetary policies, expect 2023 to have upside for bonds, defensive stocks and emerging markets. We forecast a marked slowdown in global economic growth in 2023: 1.2% from 3.7% in 2022.

Will 2023 be a better year for investors? ›

Despite the negative attitude of many investors, probably all of the earnings declines are already factored in. Analysts expect earnings to grow by about 4% in 2023. Probably that means that the earnings will not be down, even with pretty substantial misses.

What sort of year will 2023 be? ›

2023 sees in the Year of the Rabbit, which begins on January 22. In Chinese culture, the Rabbit is a symbol of longevity, peace and prosperity. 2023 is predicted to be a year of hope.

How much cash should you hold in a recession? ›

Recessions typically go hand in hand with higher unemployment, and finding a new job may not happen quickly. Catherine Valega, a CFP and wealth consultant at Green Bee Advisory in Winchester, Massachusetts, suggests keeping 12 to 24 months of expenses in cash.

What will 2023 recession look like? ›

Since then, the World Bank has predicted a global recession for 2023, anticipating GDP growth of 1.7%, the slowest pace outside the 2009 and 2020 recessions since 1993.

What are the 4 C's of risk management? ›

4C's risk management services encompass each phase of the risk lifecycle – identification, analysis, evaluation and treatment – and integrates risk with business continuity and crisis management to ensure organisation-wide resilience.

What are the top 5 global risks? ›

Climate action, cybersecurity, food security, energy transition and healthcare system – these are just five of the many global risks that the world currently faces.

What are the 4 pillars risk? ›

The 4 Pillars of risk Management is an approach to the planning and delivery of risk management developed by Professor Hazel Kemshall at De Montfort University. The model is based on the four pillars of Supervision, Monitoring & Control, Interventions and Treatment and Victim Safety Planning.

Where is the best place to live in the US without natural disasters? ›

A handful of counties in New Mexico, Utah and Colorado top the firm's list of "safest places to live" in terms of natural disasters. The analysis looked at the current risk of wildfires, inland flooding, severe thunderstorms, winter storms, earthquakes and hurricanes for 154 million properties across the United States.

What is the safest geographic place to live in the world? ›

In 2022, Monaco and Andorra were the two safest country in the world according to the Global Risk Index. San Marino followed behind. The Global Risk Index assesses the risk for disaster for 193 countries.

What is USA risk index? ›

The National Risk Index is a new, online mapping application from FEMA that identifies communities most at risk to 18 natural hazards. This application visualizes natural hazard risk metrics and includes data about expected annual losses from natural hazards, social vulnerability and community resilience.

What is the safest business to be in? ›

Low-Risk and Safest New Business Ideas to Launch
  • Peform Consulting.
  • Offer Tutoring.
  • Become a Virtual Assistant.
  • Sell Your Services.
  • Start an Online Course.
  • Start a Podcast.
  • Peddle Your Unused Clothing.
  • Sell Your Unused Books.
Feb 14, 2022

Which country is safest for business? ›

  • Switzerland. #1 in Open for Business. #1 in Best Countries Overall. ...
  • Panama. #2 in Open for Business. #53 in Best Countries Overall. ...
  • Finland. #3 in Open for Business. ...
  • Luxembourg. #4 in Open for Business. ...
  • Norway. #5 in Open for Business. ...
  • Denmark. #6 in Open for Business. ...
  • Sweden. #7 in Open for Business. ...
  • Singapore. #8 in Open for Business.

Which country is most risk taking? ›

Highest-Risk
  • Pakistan. #1. = From 2021-22. ...
  • Yemen. #2. From 2021-22. Our statistical model estimates that there is a 12.9%, or approximately 1 in 8, chance of a new mass killing beginning in Yemen in 2022 or 2023. ...
  • Burma/Myanmar. #3. From 2021-22.

Do cyber threats rank as one of the top risks for companies? ›

The World Economic Forum's latest report on global risks again ranks cyber as one of the top 10 risks to businesses.
...
Key Takeaways
  • Cyber threats take an array of forms that may pose risks for investors.
  • The US, EU, and UN are developing rules to guide company disclosures on cyber security.
Feb 13, 2023

What is ranking a cyber risk? ›

A cyber risk rating is an objective, data-driven measurement of an organization's security performance. A cyber risk rating, or security rating, provides security and risk teams with a way of measuring and tracking overall security performance as well as performance against key risk vectors.

What is the number one cyber risk? ›

Over 75% of targeted cyberattacks start with an email. Phishing is one of the top causes of data breaches, followed by the use of stolen credentials and ransomware.

What is the career outlook for cyber security in 2023? ›

What's even better? They found that 82% of respondents expected to see an increase in the demand for technical cyber security positions for 2023! In fact, a report by the Bureau of Labor and Statistics even mentioned that the position of Information Security Analysts alone is expected to grow 35% by 2031.

What are the top 3 cyber threats? ›

What are the main types of cybersecurity threats?
  • Malware attack.
  • Social engineering attacks.
  • Software supply chain attacks.
  • Advanced persistent threats (APT)
  • Distributed denial of service (DDoS)
  • Man-in-the-middle attack (MitM)
  • Password attacks.
Feb 1, 2023

What are the top 3 targeted industries for cyber security? ›

What Industries Are Most Vulnerable to Cyber Attacks In 2022?
  • Healthcare. Healthcare organizations are rich targets for cybercriminals because they hold a large amount of sensitive patient data. ...
  • Financial Services. ...
  • Retail. ...
  • Education. ...
  • Energy and Utilities. ...
  • Government. ...
  • Manufacturing.
Feb 10, 2023

Which cyber threat is increasing the most? ›

In 2020, malware attacks increased by 358% compared to 2019. The most common cyber threat facing businesses and individuals is phishing.

What is a good cyber score? ›

775-850: Low Risk

Under this hypothetical scale, this is the range in which every business, regardless of industry, should strive for. In this range, your risk is minimized by as much as it probably can be which, in the case of cyber security, is the best you can hope for.

What are 90% of cyber attacks? ›

Fend Off Phishing : Learn how more than 90% of all cyber attacks begin with phishing. Find out how attackers leverage phishing attacks to gain access to protected systems, hosts, and networks. Discover how technology can be used to mitigate phishing attacks and train users to better recognize phishing emails.

How do I check my rank in risk? ›

Players can see their Rank Points (previously known as Skill Points) in game for both 1v1 and FFA. In the game, players can also observe their rank on each leaderboard (telling them how many players on the leaderboard have more Rank Points than them).

Where do 90% of all cyber attacks come from? ›

Almost 90% of Cyber Attacks are Caused by Human Error or Behavior.

What is the biggest cyber threat to the US? ›

1) Phishing Attacks

The biggest, most damaging and most widespread threat facing small businesses is phishing attacks. Phishing accounts for 90% of all breaches that organizations face, they've grown 65% over the last year, and they account for over $12 billion in business losses.

Should I learn cyber security in 2023? ›

Yes, there is still a demand for cyber security in 2023, and it will be there beyond 2023. 2. Is cyber security a good career? As there is a high demand for professionals, choosing cybersecurity is a great career to enter right now.

Will cybersecurity be in demand in 2023? ›

As businesses expand, so will the demand for cybersecurity jobs in 2023 and beyond. Cybersecurity has a high demand for skilled professionals and is growing gradually. Global cyber security spending is expected to rise from US $170 billion in 2017 to US $202 billion by 2023.

What is cybersecurity prediction for 2025? ›

By 2025, nearly half of cybersecurity leaders will change jobs, 25% for different roles entirely due to multiple work-related stressors, according to Gartner, Inc. “Cybersecurity professionals are facing unsustainable levels of stress,” said Deepti Gopal, Director Analyst, Gartner.

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Author: Arline Emard IV

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Name: Arline Emard IV

Birthday: 1996-07-10

Address: 8912 Hintz Shore, West Louie, AZ 69363-0747

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Job: Administration Technician

Hobby: Paintball, Horseback riding, Cycling, Running, Macrame, Playing musical instruments, Soapmaking

Introduction: My name is Arline Emard IV, I am a cheerful, gorgeous, colorful, joyous, excited, super, inquisitive person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.